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Museum Burg Bederkesa

Das Museum Burg Bederkesa ist ab dem 01.Juli.2020 von Dienstag bis Freitag
in der Zeit von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.
Am Samstag, Sonntag und Feiertagen ist von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.
Unter "Aktuelles"informieren Sie sich bitte über die Verhaltensregeln.

Aktuelles

Ausstellung "Rendezvous im Museum - mit Aquarellen von Siegfried Krön

Rendezvous im Museum

Das Museum Burg Bederkesa zeigt vom 01.07. bis 30.08.2026 Werke des Künstlers Siegfried Krön. Siegfried Krön hat 1993 mit einem Studienangebot “Bildende Kunst” an der Hochschule Bremen das Fundament seiner künstlerischen Tätigkeit gelegt. Siegfried Krön arbeitet fast ausschließlich mit Aquarellfarben, eine Maltechnik, die so alt ist, wie viele Funde aus dem archäologischen Museum. Seine gewählte Technik beruht auf dem Schichten von bis zu fünf Farblagen, wobei er das Wechselspiel von Wasser zu Farbe meisterhaft nutzt, um faszinierende Lichtstimmungen zu erzeugen. Sein Stil ist geprägt von Naturmotiven - vor allem Landschaften - und einem atmosphärischen Spiel aus Licht, Wolken und Meer. Die Werke laden den Betrachtenden ein, sich als Teil des Bildes zu fühlen, und vermitteln ein Gefühl von Freiheit sowie tiefer Verbundenheit zur Natur. Für ihn und seine Maltechnik beginnt das Aquarell zu leben, wenn sich Wasser und Farben berühren. Es ist ein faszinierender Moment dem Verlauf beizuwohnen.

Die Vernissage findet am 01.07.2026, um 17 Uhr, statt. Der Eintritt ist frei.

Robert Carl Blank gastiert am 23.10.2026, 19 Uhr, in der Burg Bederkesa

Robert Carl Blank

Robert Carl Blank ist ein außergewöhnlicher Musiker, dessen Wurzeln tief in der Singer-Songwriter-Tradition verankert sind. Mit seiner markanten Stimme und seinem meisterhaften Gitarrenspiel hat er sich in der Musikszene einen festen Platz erobert. Seine Lieder erzählen Geschichten von Reisen, Begegnungen und persönlichen Erlebnissen, die durch seine authentische und gefühlvolle Darbietung zum Leben erweckt werden.

Der Stil von Robert Carl Blank ist eine harmonische Mischung aus Folk, Americana und Pop, angereichert mit Einflüssen aus Blues und Jazz. Seine Musik zeichnet sich durch eingängige Melodien, tiefgründige Texte und eine besondere emotionale Tiefe aus. Blanks Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, die das Herz berühren, macht ihn zu einem herausragenden Künstler seiner Generation.

Der Eintritt beträgt 15 Euro. Karten für diese Veranstaltung erhalten Sie an der Museumskasse bzw. können dort telefonisch (04745 9439-19) oder per Mail (museumskasse@burg-bederkesa.de) reserviert werden.

Duo Schmuck gastiert am 07.11.2026 um 17 Uhr in der Burg Bederkesa

Duo Schmuck

Am Samstag, d. 07.11.2026, ab 17 Uhr, erleben Sie ein außergewöhnliches Konzert mit dem Duo Schmuck, bestehend aus der Klarinettistin Sayaka Schmuck und dem Pianisten Nikita Volov. Mit sprühender Spielfreude, virtuoser Perfektion und einer tiefen Liebe zur Kammermusik entführen die beiden Ausnahmemusiker ihr Publikum in eine faszinierende Klangwelt.

Sayaka Schmuck begeistert mit ihrer musikalischen Ausdruckskraft und brillanten Technik. Als gefragte Solistin und ehemalige Klarinettistin im Gewandhausorchester Leipzig spielte sie u. a. mit den Münchner Philharmonikern, der Bayerischen Staatsoper und dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Nikita Volov ist ein international gefragter Pianist und lehrt an den Musikhochschulen Hamburg und Hanns Eisler in Berlin. Er trat in renommierten Sälen wie der Berliner Philharmonie und der Elbphilharmonie auf, musizierte mit Orchestern weltweit und arbeitete mit herausragenden Künstlern wie Nobuko Imai und Matthias Höfs zusammen.

Gemeinsam erschaffen sie ein mitreißendes Klangerlebnis, das klassische Meisterwerke, leidenschaftliche Tangos und jazzige Rhythmen vereint.

Programm von “Klassik bis Jazz”

T. Hansen (1847 - 1915): Konzertwalzer für Klarinette und Klavier

E. Sati (1886 - 1925): Gymnopedie für Klarinette und Klavier

W. A. Mozart (1756 - 1791): Adagio aus Klarinettenkonzert für Klarinette und Klavier

Klavier solo N. N.

G. Gershwin (1898 - 1937): Preludes für Klarinette und Klavier sowie Songs für Klavier solo

Cole Porter (1891 - 1964): Night and Day

Jimmy McHugh (1894 - 1969): On the Sunny Side of the Street

A. Piazolla (1921 - 1992): Libertango für Klarinette und Klavier

V. Monti (1868 - 1922): Csardas für Klarinette und Klavier

Freuen Sie sich auf einen Abend voller Magie, musikalischem Dialog und mitreißender Intensität.

Der Eintritt beträgt 20 Euro. Kartenreservierungen können telefonisch (04745 9439-19) oder per Mail (museumskasse@burg-bederkesa.de) vorgenommen werden.

Die Herren von Bederkesa 1059 - 1504. Geschichte und Regesten einer Adelsfamilie im Erzstift Bremen

Am 27.03.2025 wurde das von Herrn Axel Behne herausgegebene Buch "Die Herren von Bederkesa 1059 - 1504. Geschichte und Regesten einer Adelsfamilie im Erzstift Bremen" von Bernd Ulrich Hucker und Hans Georg Trüper (verst.) in der Burg Bederkesa vorgestellt. Das knapp 400 Seiten umfassende Buch wurde über den Heimatbund der Männer vom Morgenstern herausgegeben und vom Landschaftsverband Stade, der Stadt Geestland und von der Burggesellschaft Bederkesa e.V. finanziell unterstützt.

Das Buch bietet eine Vielzahl von Informationen über diese spannende Ministerialfamilie. Es ist Museum zum Preis von 30 Euro erhältlich.

Konzert mit Abi Wallenstein und Steve Baker

Abi Wallenstein und Steve Baker

Wir freuen uns, dass Abi Wallenstein und Steve Baker am 05.03.2027, 19 Uhr, wieder in der Burg Bederkesa auftreten werden.

Spricht man in Hamburgs Musikszene vom Blues, fällt in der Regel ein Name zuerst: Abi Wallenstein. Seit über 50 Jahren erobert er mit seinem Charisma die Herzen der Bluesfans und ist schon zu kulthaft anmutender Berühmtheit gelangt. Im Dezember 2025 feierte  die Hamburger Blueslegende seinen 80. Geburtstag und zeigt, dass er im gediegenen Alter es immer noch krachen lässt und den Blues lässig in Brand setzt. Sein einmaliger Fingerpickingstil ist eine faszinierende Mischung aus Delta Blues und Rockelementen. Aber es ist zuallererst  Wallensteins Stimme, die begeistert. Sie klingt heiser und rauchig, zaubert dennoch in ihre schwingenden Töne so viel Herz und Seele, dass sie jeden technisch noch so perfekten Gesang vergessen lässt.

An Abis Seite steht der britische Mundharmonika-Maestro Steve Baker, der immer wieder unter Beweis stellt, dass er zu einer der besten und unterhaltsamsten seines Faches gehört. Die Fans lieben seinen innovativen melodischen Stil, der Elemente aus der Blues-Tradition mit Country, Folk, Funk Soul und Jazz verbindet. Er spielt sowohl lyrisch und gefühlvoll, als auch rockig und bissig und erzeugt dabei eine kreative Spannung, die fasziniert. Mit seiner bestechenden Musikalität gilt er unter Kennern als einer der “TOP 10” Bluesharpspieler weltweit.

Wallenstein und Baker bieten eine einmalige stilistische Mischung, die vom Roots-Blues und wilden Boogie bis zum schrägen Rock und herzzerreißenden Balladen reicht. Die beiden Akteure musizieren nicht nur für, sondern auch mit dem Publikum und schaffen damit eine freudige und kommunikative Energie, die nicht nur Bluesfans, sondern alle Liebhaber guter Musik anspricht.

Der Eintritt beträgt 20 Euro. Karten für dieses Konzert können Sie telefonisch (04745 9439-19) oder per Mail (museumskasse@burg-bederkesa.de) reservieren.

Ermäßigter Eintritt für Inhaber der Ehrenamtskarte

Wir freuen uns, dass Inhaber der Ehrenamtskarte, die in Niedersachsen oder Bremen ausgestellt wurde, nach Vorlage zum ermäßigten Preis von 2,00 Euro das Museum besuchen können.

Weihnachtsmarkt an der Burg Bederkesa

Anmeldung Weihnachtsmarkt Burg Bederkesa

Vom 11.12. bis 13.12.2026 wird auf dem Gelände der Burg Bederkesa wieder ein Weihnachtsmarkt stattfinden. In den letzten Jahren wurde der Weihnachtsmarkt von den Besuchern sehr gut angenommen.

Es stehen auf dem Burggelände wieder zahlreiche Buden sowie Plätze im Gewölbe der Burg zur Verfügung. Wir würden uns freuen, wenn Sie in diesem Jahr mit einem Stand vertreten sind. 

Mit der unterschriebenen verbindlichen Anmeldung können Sie sich bewerben. Das Formular können Sie hier herunterladen.

Yuki und der Bann des Rolands - Auszeichnung des Actionbounds

Der vom Museum Burg Bederkesa und der Kunstschule Bederkesa gestaltete Actionbound "Yuki und der Bann des Rolands" verbindet die Burg, den Kurpark, den Kanal, das Amtshaus mit Kunstschule und das Rathaus von Bad Bederkesa auf spielerische Weise. Von Kindern für Kinder und Familien gestaltet können sich die Spielenden gemeinsam mit Yuki und Roland auf den Weg machen, um Aufgaben zu lösen, magische Tiere zu treffen und künstlerisch tätig zu werden.

Nachdem die digitale Schnitzeljagd bereits das Sommerprädikat des Landesverbandes der Kunstschulen Niedersachsen e. V. erhalten hat, freuen wir uns ganz besonders, dass es unser Projekt auf den 3. Platz bei dem bundesweiten Wettbewerb "Rauskommen! Der Jugendkunstschuleffekt 2023" des Bundesverbandes der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen e. V. geschafft hat. Der Preis wurde am 30.11.2023 in einem Festakt im Centre Charlemagne in Aachen überreicht.

Die Burg Bederkesa macht bei der Aktion "Nordsee-Reisepass" mit

Die Burg Bederkesa ist offizielle Stempelstelle für Inhaber des "Nordsee-Reisepasses". Inhaber des Passes können sich diesen an der Museumskasse abstempeln lassen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Digitale Schnitzeljagd

Seit dem 11.05.2023 bieten wir zusammen mit der Kunstschule Bederkesa eine digitale Schnitzeljagd rund um die Burg Bederkesa und durch den Ort an. 

Benötigt wird die App Actionbound. Über einen QR-Code kann das Spiel gestartet werden. Den QR-Code gibt es am Eingang zum Museum Burg Bederkesa. Das Spiel ist kostenfrei.

Die Geschichte von Yuki aus dem Jahr 2390 und Roland aus dem Jahr 1602 wurde zusammen vom Museum und Kindern der Kunstschule Bederkesa entwickelt und grafisch gestaltet. 

Wir wünschen viel Spaß auf einem etwas anderen Rundgang durch Bederkesa.

Restaurierung der Rolandstatue

Etwa eine Woche lang war der Roland vor der Burg Bederkesa Ende Juli 2022 eingerüstet. Grund waren Restaurierungsarbeiten an der über 400 Jahre alten Figur. Die seit den 1980er Jahren wieder in farbiger Fassung vor der Burg stehende Figur musste gründlich von Moos und Algen gereinigt und farbig neu gestaltet werden. Immerhin zeigte sich an einigen Stellen der Figur bereits wieder der Stein. Das engagierte Team um die Restauratorin Stephanie Silligmann aus Brunsbek hat die Arbeiten in der letzten Juliwoche sehr sorgfältig umgesetzt. Nun erstrahlt eines der Wahrzeichen von Bad Bederkesa in neuem Glanz. Die farbige Fassung hebt die detailreiche Wiedergabe der Rüstung deutlich hervor.

 

Auch der Inschriftenstein über der Eingangstür in das Museum wurde fachkundig behandelt. Stellenweise war der Sandstein bereits beschädigt und musste ergänzt werden, um weiteren Zerfall zu verhindern. Die Kosten für die Sanierung tragen der Landkreis Cuxhaven und die Burggesellschaft Bederkesa e. V. Wir freuen uns zudem über eine Förderung der Kulturstiftung der Weser-Elbe Sparkasse.

Spurensuche an einem jungsteinzeitlichen Großsteingrab in Drangstedt

Die Archäologische Denkmalpflege des Landkreises Cuxhaven hat im vergangenen und in diesem Jahr ein zerstörtes Großsteingrab der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur im Drangstedter Forst untersucht.

Noch im Wald sichtbar ist ein gut 90 m langer Wall erhalten, der als Hügelschüttung eines sogenannten Langbettes gedient hat. Zwei markante Eintiefungen deuteten auf zwei einstige Grabkammern in dem Langbett hin. Die Ausgrabung in einer der Störungen konnte dies nun bestätigen. Vorgefunden wurde der Fußboden einer gut 3,6 m x 2,0 m großen Kammer. Fundmaterial aus dem Grabungsbereich bestätigt die Datierung in die Trichterbecherkultur vor gut 5500 bis 5000 Jahren. Ein Teil der Funde zeigt aber auch, dass das Grab auch in späteren Epochen wiederholt aufgesucht wurde. Bis auf den Kammerboden war jedoch von der aus Findlingen errichteten Grabkammer nichts mehr erhalten. Vermutlich im 18. Jahrhundert wurde das Grab als Steinbruch verwendet. Sowohl die Träger- und Decksteine der Kammer, aber auch die aus Findlingen errichtete Einfassung des Langbettes, wurden wohl vor Ort zu handlicheren Steinen zerlegt und abtransportiert. Damit hat das Großsteingrab in Drangstedt das Schicksal wie viele andere dieser sogenannten Megalithgräber erfahren. Doch hat das Bauwerk im Boden Spuren hinterlassen und aufgrund dieser Relikte konnte die Größe des Grabes rekonstruiert werden.

Die Ausgrabung ist nun abgeschlossen und die Grabungsfläche wieder verfüllt. Die detaillierte Dokumentation erlaubt nun eine Auswertung der Grabungsbefunde.

Praktikumsbericht von Rebecca

Die Burg Bederkesa ist Museum und zugleich die Archäologische Denkmalpflege des Landkreises Cuxhaven. Ich konnte während meines zweimonatigen freiwilligen Praktikums in vielen verschiedenen Arbeitsbereichen mitwirken. So hatte ich z. B. die Möglichkeit bei der Neugestaltung eines Ausstellungsraumes mitzuhelfen. Hier durfte ich mit entscheiden, welche Ausstellungsstücke in die Vitrinen gelegt werden und ich durfte helfen die Vitrinentexte zu verfassen.

Auch hat man mir die Tätigkeit innerhalb der Archäologischen Denkmalpflege gezeigt. So konnte ich mich mit dem zeichnerischen Erfassen von Fundmaterial  befassen. Hier lag das Augenmerk besonders auf das Zeichnen von Keramikscherben und -gefäßen.

Während meines Praktikums hatte ich auch die Möglichkeit, vier Ausgrabungen zu begleiten. Jeweils eine baubegleitende Ausgrabung in Drangstedt und Holßel, eine Ausgrabung eines Megalithgrabes aus der Jungsteinzeit in Drangstedt sowie die Ausgrabung eines historischen Deiches in Otterndorf. Im Rahmen dieser Ausgrabungen konnte ich etwas über die Abläufe von Ausgrabungen lernen, welche Vorbereitungen und Nachbereitungen zu treffen sind und wie man die Ausgrabungen dokumentiert. 

Am Ende des Praktikums hatte ich noch die Möglichkeit etwas über die Restaurierung von Fundgegenständen zu lernen. Ich war mit der Reinigung und dem Zusammensetzen von keramischen Funden beschäftigt und durfte auch einen Metallfund bearbeiten. Hierzu gehörte die Befreiung des Fundstücks von dessen Korrosionsschicht. Außerdem lernte ich, wie man Metallstücke konservieren kann und wie man sie fachgerecht lagert, um sie vor weiterer Korrosion zu schützen.

In der Zeit meines Praktikums habe ich einen Drohnenflug begleitet. Mit einer Drohne lassen sich u. a. Fundstellen fotografisch dokumentieren oder eventuelle neue Fundstellen finden. 

Weiter erhielt ich Einblicke in die Bohrkernsondierung. Hierbei lässt sich die Entwicklung einer Landschaft feststellen.

Die Zeit in der Burg Bederkesa hat mir sehr viel Spaß bereitet. Ich konnte während meines Praktikums viel über die Archäologische Denkmalpflege und das Arbeiten in einem Museum lernen. Das Praktikum war interessant gestaltet und es gab jeden Tag etwas Neues. Besonders gefallen hat mir die Mischung aus praktischem und theoretischem Arbeiten. 

Herr Dr. Hüser und seine Mitarbeiter waren alle sehr freundlich und man hat mich sofort in das Team aufgenommen. Ich wurde von allen unterstützt und alle meine Fragen wurden beantwortet.

Wenn man an der Archäologie Interesse hat und auch gerne mal draußen arbeitet, kann ich ein Praktikum in der Burg Bederkesa nur empfehlen.

Sanierung Burg Stotel ist abgeschlossen

Ende Januar 2019 wurden die Sanierungsmaßnahmen an der Burgruine Stotel (Gemeinde Loxstedt) abgeschlossen.

Im Jahr 2006 wurde die Fundstelle entdeckt und in den Jahren 2013 - 2015 archäologisch ausgegraben. Nach Abschluss der Grabung wurde eine Sicherung des Baubefundes beschlossen. Mit Mitteln aus dem EU-Förderprogramm "LEADER" sowie der Kofinanzierung durch den Landkreis Cuxhaven sowie der Gemeinde Loxstedt wurden diese Arbeiten im Jahr 2018 durchgeführt. Teile der Burgmauer aus Granitmauerwerk wurden ausgebessert und ergänzt, das Mauerwerk wurde zudem neu mit Kalkmörtel verfugt. Für den teilweise aus Backstein erbauten Burgturm wurden eigens Backsteine im Original-Format in einer Ziegelei nachgeformt und gebrannt. Damit wurden die verwitterten Backsteine ausgetauscht. 

Die Mauerkrone wurde abschließend mit einer Auflage aus Rollrasen vor Witterungseinflüssen gesichert.

Der Zugang zur Burgruine erfolgt über den Pferdehof von Herrn Ludolf Bode (Am Großen Hamm 2) in Stotel. Wegweiser leiten den Besucher bis zur Fundstelle. Ein Teil der Zuwegung wurde im Zuge der Sanierungsarbeiten wegebaulich erschlossen. Vor Ort informiert eine Infotafel über die Geschichte der Burg Stotel.

Neues vom Vorgeschichtspfad Flögeln

Der seit 1973 existierende Vorgeschichtspfad Flögeln erschließt zwei jungsteinzeitliche Großsteingräber der "Trichterbecherkultur" sowie zahlreiche weitere Grabhügel und andere Denkmalgattungen. Auf einer Länge von etwa 2 km kann der Besucher gut 5000 Jahre Geschichte einer spannenden Kulturlandschaft erfahren. Im Jahr 2018 wurde der Rundweg saniert. In diesem Rahmen wurde der Rundweg baulich ausgebessert und die in die Jahre gekommenen Tafeln gegen neue Informationsschilder ausgetauscht.

Das Museum Burg Bederkesa dankt der Stadt Geestland und den Niedersächsischen Landesforsten für die Unterstützung des Vorhabens.

Eines der Großsteingräber kann gegen Ausleihe des Schlüssels im Museum Burg Bederkesa besichtigt werden.

Zum Flyer "Vorgeschichtspfad Flögeln" geht es hier.

Ausgrabung einer Burg bei Stotel

Zwischen 2013 und 2015 führte die Archäologische Denkmalpflege des Landkreises Cuxhaven Ausgrabungen im Bereich einer Burg durch, die seit 2006 bekannt ist. Anders als die zahlreichen spätmittelalterlichen Burgen im Landkreis Cuxhaven zeigt diese Burg einen nahezu kreisrunden Mauerring, der einen äußeren Durchmesser von rund 37 m besitzt. Im Süden konnten die Fundamente eines steinernen Turms festgestellt werden.

Näheres zur Burg bei Stotel finden Sie hier.

Spuren aus der letzten Warmzeit?

Die Archäologische Denkmalpflege des Landkreises Cuxhaven dokumentierte im Jahre 2018 in einer Sandgrube bei Hechthausen eine Erdschicht, die vermutlich geologisch der Eem-Warmzeit zugewiesen wird. Eine naturwissenschaftliche Datierung zur Bestätigung steht aber aus. Bei der Fundstelle handelt es sich um eine Geländesenke, in der wohl während der Eem-Warmzeit zwischen 126.000 und 115.000 Jahren Vegetationsreste abgelagert worden sind, die unter dem Druck aufliegender jüngerer Sedimente eine immerhin bis zu 2 m mächtige Schicht gebildet haben. Hervorragende Erhaltungsbedingungen bieten die Möglichkeit, die Vegetation an dieser Stelle zu erforschen. Hierfür stehen Proben für Pollenanalysen und Großrestbestimmungen zur Verfügung. Bereits bei den Grabungsarbeiten in der Sandgrube konnten unter anderem Birkenrindenstücke, Samenzapfen verschiedener Nadelbäume, Pflanzenfasern und vieles mehr beobachtet werden. Während der letzten Eiszeit, der Weichsel-Eiszeit, wurden diese Ablagerungen von Schüttsanden bedeckt und konserviert. Dieses Geoarchiv soll nun in Kooperation mit Naturwissenschaftlern Einblicke in die frühe Landschaftsgeschichte bieten. 

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    Amtsstraße 17
    27624 Geestland
    Tel.: 04745 9439-0
    E-Mail: info@burg-bederkesa.de
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    Tel.: 04745 9439-19
    museumskasse@burg-bederkesa.de

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